Orlamünde - Unterstadt Naschhausen
Orlamünde - Unterstadt Naschhausen

Unsere Partnerstadt Orlamünde

Orlamünde - Rathaus
Orlamünde - Rathaus

Orlamünde liegt im thüringischen Saale-Holzland-Kreis direkt an der Mündung der Orla in die Saale zwischen den Städten Jena und Rudolstadt. Mit einer Fläche von 758 ha und seinen rund 1.400 Einwohnern zählt es zu den kleinsten, aber auch reizvollsten Städten Thüringens und gehört zusammen mit anderen Gemeinden zur Verwaltungsgemeinschaft "Südliches Saaletal".
Schmal und langgezogen auf einem steilen Bergkamm erstreckt sich fast 100 m über der Saale die Oberstadt mit der altehrwürdigen Kemenate, einem mächtigen Steinhaus aus dem 11. Jahrhundert und Wahrzeichen der Stadt sowie der sehenswerten Stadtkirche St. Marien, dem spätgotischen Rathaus und dem ehemaligen Wilhelmiterkloster.
Die Unterstadt an der B 88 sowie an der Bahnlinie München – Berlin heißt im Volksmund "Naschhausen". Seit Jahrzehnten wird am Faschingsdienstag auf fast einmalige Weise in Thüringen der Winter durch den "Strohbär – Umzug" ausgetrieben. Im deutschen Sagenschatz ist Orlamünde durch die Sage der "Weißen Frau von Orlamünde" bekannt.

Sehenswertes in der Umgebung

  • Kahla - eine Kleinstadt mit 1125-jähriger bewegter Geschichte, am Fuße der weithin sichtbaren Leuchtenburg gelegen – bekannt durch die seit 1844 ortsansässige Porzellanherstellung – sehenswert der Altstadtkern mit der fast vollständig erhaltenen Stadtmauer und den restaurierten Ackerbauernhäusern – zahlreiche Wanderwege mit reizvollen Ausflugszielen.
  • Die Leuchtenburg – zu Recht die „Königin des Saaletals“ genannt, weil sie den Blick, aus welcher Richtung man auch ins mittlere Saaletal kommt, beherrscht. Einst als Raubritternest erbaut, diente sie schon den verschiedensten Zwecken: als Zucht-, Armen- und Irrenhaus, bis 1997 als Jugendherberge. Publikumsmagnet sind die berühmten Mittelalterfeste. Sehenswert das Burgmuseum und der weite Blick ins Saaletal.
  • Hummelshain – In der wildreichen Gegend rund um die Leuchtenburg befand sich das bevorzugte Jagdgebiet der Fürsten von Sachsen-Altenburg. So entstanden neben der Jagdanlage Rieseneck verschiedene romantische Jagdschlösser, u.a. in hummelshain und in Wolfersdorf.
  • Rieseneck – Zwischen Hummelshain und Kleineutersdorf befindet sich die besterhaltene barocke Jagdanlage Deutschlands. Das unweit stehende Jagdhaus „Herzogsstuhl“ ist ein beliebter Ort für Grillfeste.