GUNDELSHEIM
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Gundelsheim – Geschichte und Entwicklung

Das Wappen der Gemeinde Gundelsheim aus dem Jahr 1982.

Mit den Farben Schwarz und Gold wird auf die Farben des ehemaligen Hochstifts Bamberg hingewiesen. Das Wappen ist in eine obere und in eine untere Hälfte geteilt. Das Glevenrad in der oberen Hälfte erinnert an die Glevenhaspel, das Attribut des Heiligen Theodor, Schutzheiliger des ehemaligen Klosters "St. Theodor", jetzt Karmelitenkloster in Bamberg, dem die Mehrzahl der Güter und Höfe in Gundelsheim lehenspflichtig waren.

Angebunden an die gleiche Nabe ist, in verwechselten Farben, ein dreispeichiges unterhalbes Mühlenrad, das auf die ehemalige Mühle im Ortskern am Leitenbach Bezug nimmt.

Am 19. Mai 1108 wird die heutige Gemeinde als "Gundolvisheim" erstmals urkundlich erwähnt, als der Bamberger Bischof Otto I. der Heilige, unter der Zeugenschaft des Ministerialen "Marchward von Gundolvisheim" Erwerbungen und Stiftungen an das Bamberger Domkapitel bestätigte. Der Name erinnert als "Heim des Gundolf" an den Begründer der Siedlung aus der fränkischen Aufbauzeit des 7. oder 8. Jahrhunderts.

Von wesentlicher Bedeutung für Gundelsheim war die Gründung des Bistums Bamberg im Jahr 1007. Damals kam auch Gundelsheim als Schenkung Kaiser Heinrichs II. an die Kirche von Bamberg. In der Folgzeit hatten vor allem die Klöster St. Theodor und St. Jakob Besitztümer in Gundelsheim.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort von den Schweden fast völlig zerstört und zählte bis zum Ende des 19. Jahrhunderts mit zu den ärmsten Dörfern in ganz Oberfranken. Erst seit 1900 etwa wandelte sich die Gemeinde vom Bauerndorf zum Arbeiterdorf und nach dem 2. Weltkrieg zur Wohngemeinde, als ab den 1960er Jahren bis Ende der 1990er Jahre rege Bautätigkeit herrschte.

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